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Selous oder Nyerere? Der Namenswechsel kurz erklärt

  • Autorenbild: Augustin
    Augustin
  • 11. Juli
  • 1 Min. Lesezeit

Viele Gäste sind irritiert, wenn sie bei der Reiseplanung mal von „Selous“ und mal von „Nyerere“ lesen. Die kurze Antwort: Es geht um dasselbe Gebiet. 2019 wurde der nördliche, für Fotosafaris genutzte Teil des Selous-Wildreservats zum Nyerere-Nationalpark erklärt, benannt nach Julius Nyerere, dem ersten Präsidenten Tansanias.

Was sich geändert hat

Der zuvor genutzte nördliche Abschnitt wurde als Nationalpark unter die Verwaltung der tansanischen Nationalparkbehörde TANAPA gestellt. Damit gelten dort die Regeln eines Nationalparks, etwa bei den Eintrittsgebühren und bei den erlaubten Aktivitäten. Für Sie als Gast heißt das vor allem: klare Strukturen und ein geschütztes Kerngebiet für Wildtiere.

Was gleich geblieben ist

Die Landschaft, die Tierwelt und der Charakter der Region haben sich nicht verändert. Der Rufiji mit seinen Flussarmen und Seen ist nach wie vor die Lebensader des Gebiets. Elefanten, Löwen, Flusspferde, Krokodile und eine der größten Wildhund-Populationen Afrikas sind weiterhin hier zu Hause. Auch Bootssafaris, Wandersafaris und Fly Camping gibt es weiterhin.

Warum der Name „Selous“ trotzdem wichtig bleibt

Im internationalen Sprachgebrauch, auch im deutschsprachigen Raum, ist „Selous“ nach wie vor der bekanntere Begriff. Wer nach einer Safari im Süden Tansanias sucht, stößt oft zuerst auf diesen Namen. Deshalb führe ich beide Bezeichnungen bewusst nebeneinander: Nyerere-Nationalpark ist der aktuelle offizielle Name, Selous der historisch gewachsene, den viele Reisende noch kennen.

Was das für Ihre Planung bedeutet

Praktisch für Sie ändert sich wenig. Wenn Sie Angebote vergleichen, achten Sie darauf, ob sich ein Camp im nördlichen Sektor des früheren Selous befindet, also im heutigen Nyerere-Nationalpark. Unser Camp liegt am Beho-Beho-Fluss, mitten in diesem Gebiet. Bei Fragen zur genauen Lage und zu den Aktivitäten helfe ich Ihnen gern weiter.

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