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Warum der Selous die bessere Serengeti ist – Tansanias bestgehütetes Safari-Geheimnis

  • wanyamapori
  • 22. Apr.
  • 3 Min. Lesezeit
Ein Löwe im Nyerere National Park – im Selous erleben Sie die Großkatzen ganz privat und nur für sich.

Die Serengeti ist eine Legende. Jeder hat von ihr gehört, jeder will sie sehen – und genau das ist das Problem. Wer heute während der Great Migration in die nördliche Serengeti reist, teilt sich eine Raubtier-Sichtung oft mit einem Dutzend anderer Safari-Fahrzeuge. Die Bilder in Ihrem Kopf stimmen nicht mehr mit der Realität vor Ort überein.

Es gibt eine Alternative. Sie ist größer als die Serengeti und sie ist wilder und noch unberührt : der Nyerere National Park, früher bekannt als Selous.

Das größte Schutzgebiet Afrikas – und kaum jemand kennt es

Der Nyerere National Park erstreckt sich über etwa 30.000 Quadratkilometer im Süden Tansanias – in etwa die Größe Belgiens. Er ist der größte Nationalpark Afrikas und eines der größten Wildreservate der Welt. 2019 wurde der nördliche, für den Tourismus zugängliche Teil des legendären Selous Game Reserve offiziell zum Nationalpark erklärt und nach Tansanias Gründungspräsidenten Julius Nyerere benannt.

Was das für Sie als Reisenden bedeutet: Während in der Serengeti Hunderte Fahrzeuge um die begrenzten Pirschrouten konkurrieren, können Sie im Selous einen ganzen Tag im Busch verbringen, ohne einem anderen Fahrzeug zu begegnen. Wildnis, wie sie einmal war.

Fünf Gründe, warum der Selous die Serengeti schlägt

1. Echte Einsamkeit statt Massentourismus

Der Selous gehört zu den am wenigsten besuchten großen Schutzgebieten Afrikas. Die Tiere hier sind weniger an Fahrzeuge gewöhnt – was Sichtungen authentischer wirken lässt. Sie beobachten keinen Leoparden aus einer Reihe von sechs Fahrzeugen. Sie erleben ihn allein, mit Ihrem Guide.

2. Bootssafaris auf dem Rufiji – einzigartig in Tansania

Der Rufiji ist Tansanias mächtigster Fluss. Er windet sich in weiten Mäandern durch den Park, bildet Seen, Lagunen und Sandbänke. Eine Bootssafari auf dem Rufiji ist eines der außergewöhnlichsten Wildnis-Erlebnisse, die Afrika zu bieten hat: Elefanten, die am Ufer trinken, Nilpferd-Gruppen im Wasser, riesige Krokodile, die sich auf Sandbänken sonnen, und eine Vogelwelt, die ihresgleichen sucht. So etwas gibt es in der Serengeti nicht.

3. Walkingsafaris – Afrika mit allen Sinnen

Eine Wandersafari am Beho Beho River im Nyerere National Park (Selous)
Wandersafari am Beho Beho River im Nyerere National Park (Selous)

Im Selous dürfen Sie wandern. Begleitet von einem bewaffneten Ranger und einem erfahrenen Guide erkunden Sie die Wildnis in einem Tempo, das keine Pirschfahrt erreichen kann. Sie lesen Spuren, erkennen Fährten, hören das Knacken eines Astes und spüren die Spannung, wenn ein Elefantenbulle wenige Hundert Meter entfernt steht. Dieses Erlebnis verändert für immer, wie Sie Wildnis sehen.

4. Afrikanische Wildhunde – ein Highlight für Kenner

Der Nyerere National Park beherbergt eine der größten verbliebenen Populationen afrikanischer Wildhunde weltweit. Diese hochintelligenten, sozialen Raubtiere gehören zu den seltensten Großraubtieren des Kontinents – und die Chance, sie bei der Jagd zu erleben, ist hier so gut wie kaum anderswo in Afrika.

5. Fly-Camping und Nachtfahrten – echtes Abenteuer

Schlafen Sie unter freiem Himmel, von der afrikanischen Nacht nur durch ein Moskitonetz getrennt. Nachtfahrten mit Scheinwerfer, um Ginsterkatzen, Galagos und jagende Löwen zu beobachten. Aktivitäten, die in Tansanias nördlichen Parks nicht erlaubt sind – im Selous gehören sie zum Standard-Repertoire und sind ein Muss für Reisende, die sich für Porini Camp entscheiden.

Für wen der Selous das Richtige ist

Der Selous ist nichts für Safari-Einsteiger, die fünf Parks in sieben Tagen abhaken wollen. Er ist für Reisende, die:

  • bereits auf Safari waren und etwas Besonderes suchen

  • Exklusivität und Privatsphäre schätzen

  • mehr wollen als nur Pirschfahrten – nämlich Boots-, Wander-, Nacht- und Camp-Erlebnisse

  • bereit sind, Infrastruktur-Komfort gegen echte Wildnis einzutauschen

  • Hochzeitsreisende sind, die ein Reiseziel suchen, das nur wenige wirklich kennen

Unser Versprechen: Der Selous, wie er sein sollte

Bei Wanyamapori Safari sind wir überzeugt: Eine Safari sollte nie ein Massenprodukt sein. Wir führen Sie durch den Selous in kleinen, privaten Gruppen – mit Ihrem eigenen Guide, Ihrem eigenen Fahrzeug, in Ihrem eigenen Tempo. Unsere Partner-Camps liegen abseits der wenigen stärker frequentierten Bereiche und bieten Ihnen ein Luxus-Erlebnis, das den Park respektiert, statt ihn zu überlasten.

Planen Sie Ihre private Selous-Safari? Melden Sie sich für eine maßgeschneiderte Reiseplanung – wir gestalten Ihr Safari-Erlebnis rund um Ihre Wünsche.

 
 
 

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