Porini Camp: Ein authentisches Fly Camp im Nyerere National Park
- wanyamapori
- 22. Apr.
- 3 Min. Lesezeit
Die letzten Glutreste verglühen im Lagerfeuer. Über Ihnen spannt sich die Milchstraße über den Beho Beho River. Irgendwo im Osten brüllt ein Löwe – weit entfernt, tief, ohne Eile. So hat sich eine Safari vor hundert Jahren angefühlt. So fühlt sich Porini Camp noch heute an.
Was ist Porini Camp?

Porini Camp by Wanyamapori ist ein Fly Camp im Expeditionsstil, tief im Herzen des Nyerere National Park (ehemals Selous Game Reserve) im Süden Tansanias. An den sandigen Ufern des Beho Beho River gelegen, verbindet das Camp das ursprüngliche Abenteuer eines mobilen Fly Camps mit dem Komfort eines festen Zelt-Expeditionslagers. Es wird ausschließlich zur Privatnutzung für bis zu sechs Gäste angeboten – eines der intimsten Safari-Erlebnisse Ostafrikas.
Auf einen Blick
Lage: Beho Beho River, Nyerere National Park, Tansania
Kapazität: Bis zu 6 Gäste, ausschließlich Privatnutzung
Stil: Klassisches Fly Camp mit Schlafzelten, Canvas-Bädern und Eimerduschen
Energie: 100 % solarbetrieben, Mobilfunknetz verfügbar
Saison: Juni bis Mitte März (während der langen Regenzeit geschlossen)
Preise: Ab 470 USD pro Person und Nacht, Vollpension inklusive Pirschfahrten
Anreise: 45-minütiger Linienflug von Daressalam zur Landepiste Beho Beho oder Kiba
Ein Tag im Porini Camp
Der Tag beginnt vor der ersten Dämmerung. Kaffee wird Ihnen in der weichen Dunkelheit ans Zelt gebracht, und wenn der Horizont sich zu erwärmen beginnt, rollt der Land Cruiser bereits hinaus in den Busch. Die Luft ist kühl und klar. Ein Kudu erstarrt im Scheinwerferlicht. Irgendwo zur Linken trottet ein Nilpferd schwerfällig nach einer Nacht des Grasens zurück zum Fluss. Um sieben Uhr morgens hat sich das Licht in Gold verwandelt, und Sie stehen auf einer Anhöhe über einer Ebene, auf der Elefanten in Einzelreihe vorbeiziehen.
Zurück im Camp wird das Frühstück unter einem Schattenbaum serviert: frische Früchte, Eier, geröstetes Brot, eine Kanne Kaffee. Die Mittagsstunden gehören der Ruhe – ein Buch in der Hängematte, ein Nickerchen im Zelt, das gelegentliche Platschen eines Fisches im Fluss weiter unten. Am Nachmittag haben Sie die Wahl: eine weitere Pirschfahrt, eine Wandersafari mit einem bewaffneten TANAPA-Ranger oder eine Bootssafari auf den Seen, wo Krokodile wie Baumstämme treiben und Schreiseeadler über Ihnen rufen.
Wenn die Sonne sinkt, richten die Camp-Mitarbeiter einen Sundowner auf einer Sandbank her. Gin Tonic in der Hand, beobachten Sie, wie der Himmel jede Schattierung von Kupfer und Rosé durchläuft. Das Dinner wird zurück im Camp unter den Sternen serviert – drei Gänge, lokale Zutaten, eine Flasche südafrikanischer Rotwein. Dann das Feuer, die Stille, die Geräusche der Nacht. Um zehn ins Bett. Vor Sonnenaufgang wieder auf den Beinen.

Was Porini Camp besonders macht
Die meisten Safari-Camps in Tansania arbeiten nach dem Geteilt-Prinzip – das heißt, Sie teilen sich Ihren Guide, Ihr Fahrzeug und Ihren Esstisch mit Fremden. Porini Camp macht das Gegenteil: Das gesamte Camp gehört Ihnen. Ihr Guide, Ihr Fahrzeug, Ihr Koch, Ihr Zeitplan. Das bedeutet mehr, als es klingt. Sie können anhalten, wann Sie wollen, so lange an einer Sichtung verweilen, wie Sie möchten, essen, wenn Sie Hunger haben, und ins Camp zurückkehren, wenn Sie bereit sind. Und eine Gruppe aus sechs engen Freunden oder eine Familie kann die Wildnis erleben, ohne sich je von anderen Gästen beobachtet zu fühlen.
Die Lage tut ihr Übriges. Der Nyerere National Park ist etwa dreimal so groß wie die Serengeti, empfängt aber nur einen Bruchteil der Besucher. In der Beho-Beho-Region ist es völlig normal, einen ganzen Safari-Tag zu verbringen, ohne ein anderes Fahrzeug zu sehen.
Die beste Reisezeit
Das Camp hat von Juni bis Mitte März geöffnet. Ende Juni ist ein besonders guter Zeitpunkt: Der Busch ist noch grün von den langen Regenfällen, die Wasserstände sind hoch genug für Bootssafaris, und das Camp befindet sich noch in der Nebensaison-Preisgestaltung (470 USD pro Person und Nacht). Ab Juli vertieft sich die Trockenzeit, die Vegetation lichtet sich, und das Wildleben konzentriert sich an den verbleibenden Wasserstellen. Der Oktober gilt allgemein als Höhepunkt für Großwildbeobachtungen. Im November setzen die kurzen Regenfälle ein und die Landschaft wird wieder grün – eine Zeit, die viele Fotografen für die lohnendste Saison überhaupt halten.
Jetzt anfragen
Porini Camp ist ab Juni 2026 buchbar. Da das Camp ausschließlich zur Privatnutzung verfügbar ist, sind die Plätze begrenzt – eine frühzeitige Anfrage lohnt sich. Alle Details finden Sie auf der Porini Camp-Seite, oder schreiben Sie uns direkt an info@wanyamapori-safari.com. Wir melden uns innerhalb von 24 Stunden mit verfügbaren Daten, Routenvorschlägen und einem individuellen Angebot.




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