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Der Julius-Nyerere-Stausee: Tansanias neueste Safari-Frontier für Bootssafaris, Tigerfisch und Vögel

  • wanyamapori
  • 24. Apr.
  • 2 Min. Lesezeit

Das Julius-Nyerere-Wasserkraftprojekt hat neue Feuchtgebiete im Park geschaffen
Das kontrovers diskutierte Julius-Nyerere-Wasserkraftprojekt hat neue Feuchtgebiete im Park geschaffen. Es ist beeindruckend, wie schnell sich das Ökosystem erholt.

Tief im Nyerere National Park entsteht etwas Neues. Das Julius-Nyerere-Wasserkraftprojekt hat die historische Stiegler's Gorge geflutet und einen der größten neuen Binnenseen Afrikas geschaffen. Das Ergebnis ist ein Safari-Ziel, das es vor wenigen Jahren noch nicht gab: ein riesiger Stausee, umgeben von unberührter Wildnis, belebt von Nilpferden, Krokodilen, trinkenden Elefanten – und unter der Wasseroberfläche vom gefürchteten Tigerfisch. Tansanias nächste Tourismus-Frontier – und der Großteil der Welt hat es noch nicht bemerkt.

Was ist der Julius-Nyerere-Stausee?

Der Stausee ist das Herzstück des Julius-Nyerere-Wasserkraftprojekts (JNHPP), eines der größten Wasserkraftprojekte Afrikas. Die Staumauer steht an Stiegler's Gorge. Der Fluss hat sich flussaufwärts zu einem Stausee ausgebreitet, der sich über Dutzende Kilometer durch zuvor abgelegene Wildnis zieht.

Der neue See findet gerade erst seinen ökologischen Rhythmus. Halb überflutete Wälder am Ufer. Nilpferde haben die flachen Buchten besiedelt. Fischbestände – insbesondere Tigerfisch und Welse – sind explodiert. Vögel kommen in Zahlen an, die Biologen erst beginnen zu zählen.

Ein neuer Typ Safari-Erlebnis

Jahrzehntelang hieß Safari in Tansania eines: ein Land Cruiser auf einer Piste. Der Stausee ändert das. Sie können jetzt einen kompletten Safari-Tag auf dem Wasser verbringen – an gefluteten Baumspitzen vorbeigleiten, trinkenden Elefanten zusehen, in stille Buchten driften. Das Gefühl ist näher an einer Sambesi- oder Okavango-Bootssafari als an allem, was Tansania bisher geboten hat.

Und weil der Stausee touristisch noch neu ist, haben Sie ihn für sich allein. Andere Fahrzeuge, andere Boote, andere Gäste sind schlicht noch nicht da.

Tigerfisch-Angeln auf dem Stausee

Für Angler die große Nachricht: Der Stausee beherbergt bereits einen starken Bestand an Hydrocynus vittatus – dem afrikanischen Tigerfisch, einer der aufregendsten Süßwasser-Kampffische der Welt. Schnell, in der Luft aggressive Bisse, extreme Flucht.

Tansania hat bisher kein ernsthaftes Tigerfisch-Angeln angeboten – die klassischen Reviere sind Sambesi, Kariba und Okavango. Der Julius-Nyerere-Stausee ändert das. Touren können auf Anfrage ab Porini Camp organisiert werden – mit Catch-and-Release-Protokoll.

Ein Birding-Paradies im Entstehen

Der Stausee zieht bereits Schreiseeadler, Pelikane, mehrere Eisvogelarten, afrikanische Scherenschnäbel, Reiher, Klaffschnabel, Ibisse und eine wachsende Liste von Wasservögeln an. Bienenfresser besiedeln die Uferböschungen. BirdLife International hat den Stausee bereits als vorrangigen Beobachtungsstandort gekennzeichnet.

Warum jetzt der richtige Zeitpunkt ist

In den nächsten zwei bis drei Jahren werden mehrere Anbieter Camps am Stausee eröffnen. Das Fenster, den Stausee im unberührten Zustand zu erleben, ist kurz. In fünf Jahren wird er ein Name auf globalen Safari-Routen sein. Im Moment ist er noch ein stilles Wunder.

So erleben Sie den Stausee vom Porini Camp aus

Porini Camp liegt am Beho Beho River – in Reichweite des Stausees. Wir bauen Tagestouren zum Stausee in einen mehrtägigen Aufenthalt ein oder planen voll ausgerichtete Stausee-Routen für Angler und Ornithologen. Privatnutzung bedeutet: Der Tag formt sich nach Ihren Wünschen.

Planen Sie jetzt – bevor die Masse kommt

Schreiben Sie uns mit Ihren Terminen und Interessen an info@wanyamapori-safari.com. Alle Details auf der Porini Camp-Seite.

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